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Meistens ist der November ein guter Zeitpunkt für einen Jahresrückblick. Zum einen, weil es eine schöne Zäsur ist, zum anderen um vielleicht sogar im Dezember noch ein paar wichtige Schritte zu machen.

Mit diesen Erfolgsbilanzen ist das aber so eine Sache. Bei meinen Seminaren und Coachings stelle ich gerne die Frage „Wo gab es in der letzten Zeit eine Situation, die ein kleiner Erfolg war?“ und meistens sehe ich nur fragende Blicke. Den meisten Menschen fällt auf diese Frage nicht so schnell was ein. Das liegt auch daran, dass viele sehr kritisch mit sich und anderen sind. Kleine Erfolge nehmen sie gar nicht wahr.

 

Warum fällt es uns so schwer,
die kleinen Erfolge zu sehen?

Im Alltag strömen auf jeden von uns eine Fülle von Informationen ein. Unser Hirn ist auf Effizienz gepolt und nutzt einen Wahrnehmungsfilter. Das kann man sich wie eine lernende Software vorstellen: Alles, worauf wir im täglichen Leben am meisten achten, wird höhere Bedeutung eingeräumt. Gleichzeitig werden alle Informationen, die nicht unserem Wahrnehmungsschema entsprechen, ausgemustert.

Unglücklicherweise ist der Wahrnehmungsfilter der meisten Menschen so aufgebaut, dass Misserfolge, Scheitern und negative Dinge den Filter ungehindert passieren, während die kleinen Erfolge aussortiert werden.

 

Was bringt es uns,
wenn wir die kleinen Erfolge wahrnehmen?

Gerade am Jahresende ist es wichtig, auch die kleinen Erfolge wahrzunehmen, denn sonst kann leicht das Gefühl entstehen, dass man nichts hingekriegt hat. Und das demotiviert und führt zu Frust auf der ganzen Linie. Das wiederum setzt eine Kettenreaktion in Gang, die Ihre Vorhaben sogar komplett entgleisen lassen kann.

Stellen Sie sich vor, Sie haben sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, Ihre Ernährung umzustellen und fünf Kilo zu verlieren. Sie haben sich durchaus angestrengt! Beim Bilanzziehen sehen Sie, dass Sie zwar ein bisschen mehr Obst und Gemüse essen und zwei Kilo abgenommen haben. Wenn wir mit dem kritischen Blick draufschauen, dann sehen wir: „Ziel nicht erreicht! Waren nur 2 kg, wollte aber 5 kg! Nicht mal die Hälfte geschafft!“ Zunächst stimmt das ja auch, aber jetzt nehmen Sie die kleinen Erfolge ins Visier: Sie haben wirklich etwas erreicht, nämlich

  • Sie haben mehr Obst und Gemüsegegessen
  • und wiegen zwei Kilo weniger!

Was hat es mit dem Addieren auf sich?

Jetzt kommt das Aufaddieren ins Spiel. Bleiben wir bei unserem Beispiel: Durch die Veränderung der Essgewohnheiten und die abgenommenen zwei Kilo haben sich ganz nebenbei noch einige andere Punkte verändert. Mal überlegen … „Ich fühle mich wohler, habe mehr Energie, die Hose zwickt nicht mehr so, …“

Wenn wir also nicht nur auf das Erreichen der Ziele schielen, sondern auch die Nebeneffekte sehen, dann können kleine Erfolge ganz schön viel Mist machen.

Erfolge sehen

Wie können Sie das für Ihren ganz persönlichen Jahresrückblick nutzen?

Nehmen Sie sich bitte Papier und Stift zur Hand und stellen Sie sich bitte im ersten Schritt folgende Frage:

Schritt 1: Worauf bin ich ein bisschen stolz, was ich in diesem Jahr hingekriegt habe?

Das können Teilschritte eines größeren Zieles sein. Es können aber auch ganz kleine Einzeldinge sein, über die Sie sich freuen: Vielleicht haben Sie im Mai „Nein danke“ zu einer Einladung gesagt, statt Bauchweh vorzuschützen. Oder Sie haben beim Chef diese eine Fortbildung durchgedrückt … Es hilft übrigens tatsächlich das Jahr monatsweise durchzugehen und zu überlegen: Was war da ungefähr so privat und beruflich?

Wenn es Ihnen auf diese Frage nach einigem Nachdenken immer noch schwer fällt, Antworten zu finden, dann verändern Sie die Frage folgendermaßen:

Was habe ich dieses Jahr geschafft, über das ich mich freue – oder was mich sogar ein wenig erstaunt?
Jetzt kommt das Addieren. Denn nun schauen Sie jeweils näher hin:

 

Schritt 2: Was hat sich durch diesen kleinen Erfolge verändert bzw. verbessert?

Hier jetzt wirklich intensiv tiefergehen! Jeder kleine Erfolg zieht immer viele kleine positive Konsequenzen mit sich. Das sind die berühmten Dominosteine, die im Außen und innerlich eine Menge bewirken.

Wenn wir kleine Erfolge wahrnehmen und die positiven Veränderungen addieren, dann bekommen wir Zuversicht und pushen unsere Motivation.

 

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