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Ich liebe es, kleine Kinder zu beobachten, und zwar aus einem ganz bestimmten Grund: Sie haben noch die beeindruckende Fähigkeit, dass sie sofort wieder aufstehen, wenn sie hingefallen sind. Als wäre nichts geschehen, rappeln sie sich nach dem Hinfallen so lange wieder auf, bis sie zum Beispiel das Laufen gelernt haben oder der Löffel den Weg in den Mund findet. Klappt es dann endlich, breitet sich ein stolzes Strahlen übers Gesicht aus.

Wenn wir älter werden, geht diese tolle Fähigkeit leider verloren, die wir alle einmal hatten.

Plötzlich rappeln wir uns nicht mehr auf, um weiter zu üben. Wir probieren nicht mehr aus, finden Tricks und Kniffe, wie etwas gehen könnte. Sondern wir sind entmutigt, geben anderen die Schuld fürs Hinfallen oder werfen aus Frust gleich die Flinte ins Korn.

 

Hinfallen gehört zum Leben dazu

Kindern gestehen wir zu, dass sie aus Fehlern lernen können. Wir ermutigen sie sogar dazu, etwas immer wieder zu versuchen. Durch Lob verstärken wir die einzelnen Dinge, die schon ganz gut klappen und richten den Blick auf den Lernprozess. Wir wissen: Kinder entwickeln sich. Das geht nicht batschbumm, sondern Schritt für Schritt.

Als Erwachsene haben wir viel mehr Probleme mit dem Hinfallen, weil wir uns Fehler, Scheitern und Rückschritte nicht gerne eingestehen. Aus irgendeinem Grund erwarten wir von uns, dass wir Dinge durchziehen, von heute auf morgen können – am besten noch fehlerfrei und mühelos.

Wie absurd!

Mal abgesehen davon, dass nicht alles, was nicht auf Anhieb funktioniert, gleich ein „Rückschritt“ oder gar ein „Scheitern“ ist: Es gehört zum Leben dazu, dass man hin und wieder strauchelt oder hinfällt. Im Privaten, im Beruf. Im Kleinen wie im Großen.

Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass besonders die Dinge, die wirklich daneben gehen, uns im Leben wirklich voran.

Schauen Sie doch mal kurz zurück:

  • Aus welchen Situationen haben Sie in Ihrem Leben am meisten gelernt?
  • Was hat Sie weitergebracht, manchmal vielleicht auf eine andere Art als Sie beabsichtigt hatten?

Wenn ich zurückschaue, dann waren es Situationen, die nicht glatt gelaufen sind oder in denen ich sogar gescheitert bin.

 

Hinfallen ist eine Chance!

Machen wir uns nochmals klar, letztlich sind Rückschläge, Scheitern und Hinfallen nur ein Hinweis darauf, dass etwas so wir uns das vorgestellt haben, nicht funktioniert. Welche Chancen stecken also darin? Sie …

  • sind ein unbezahlbarer Erfahrungsschatz, der unseren Handlungsspielraum erweitert und zu mehr Flexibilität führt.
  • stärken die Persönlichkeit, wenn wir wieder aufgestanden sind und neue Optionen ausprobiert haben.
  • verändern unseren Blickwinkel aufs Leben, indem wir auch Verständnis für das Scheitern anderer entwickeln.
    stärken und trainieren unseren Durchhaltemuskel.

 

Scheitern und Fehler sind erlaubt

 

Das Aufstehen ist entscheidend!

Die Kunst des Hinfallens ist, nicht die Flinte ins Korn zu werfen, sondern die Dinge zu entdecken, die schon funktioniert haben und daraus die Kraft für das Aufstehen zu ziehen. Aktivieren wir, was wir alle als Kind verinnerlicht haben: Rückschritte, Seitschritte und Scheitern sind dazu da, daraus zu lernen und wieder einen Schritt nach vorne zu gehen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, Ihrem nächsten „Hinfallen“ etwas Positives abzugewinnen und einfach wieder aufzustehen!

 

Warum du es nicht allen Recht machen kannst!

Warum du es nicht allen Recht machen kannst!

Mullah Nasrudin war mit seinem Sohn und einem Esel auf dem Weg in ein Dorf. Der Mullah lief hinter dem Esel und sein Sohn saß auf dem Esel. So liefen sie an einigen Bauern vorbei, die auf ihrem Feld arbeiteten. „Schaut euch das nur an. Nennt man das Erziehung?“ sagten...

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