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Meine Webseite wurde im Laufe der vergangenen Woche erheblich überarbeitet, damit ich Ihnen noch mehr hilfreiche Tipps vermitteln kann. Unter anderem können Sie jetzt meinen kostenlosen Online-Kurs mitmachen, der Ihnen bei der Umsetzung ihrer Projekte hilft.
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Die Berge haben es mir angetan. Als ich vor ca. vier Jahren zum ersten Mal von der Annapurna-Runde in Nepal gehört habe, war ich total angefixt. In 18 Tagen einen 8000er umrunden, das war es! 2018 war ich in Nepal, mein Traum wurde war. 18 Tage war ich zusammen mit meinem Mann auf dem Annapurna-Curcuit unterwegs. Der Höhepunkte war die Überquerung des Thorong La Pass auf 5416m.

 

Warum erzähle ich Ihnen das?

Auf dieser Tour habe ich eine Erkenntnis gewonnen, die mir klar gemacht hat, warum manche Projekte bisher bei mir nicht funktioniert haben.

Wir waren in Manang auf 3500 m Höhe und es lagen noch fast 2000 Höhenmeter vor uns, bis wir den Thorong La Pass auf 5416 m überqueren konnten. In Manang waren zwei Übernachtungen eingeplant, damit sich unser Körper an die Höhe akklimatisieren konnten. Nachdem wir in Manang unsere Zimmer bezogen hatten, wurden die Bergstiefel nochmals angezogen, und wir stiegen nochmals 300 m auf und wieder ab. So ging es am nächsten Tag weiter, morgens 600 m Auf- und Abstieg und am Mittag dasselbe nochmals. Das Prinzip der Akklimatisation lautet: Go high – sleep low!

An diesem Tag machte es „Peng“ in meinem Kopf und mir wurde absolut klar: Wer „große“ Ziele erreichen will, braucht Phasen der Akklimatisation. Wer sich zu viel vornimmt und zu schnell an Höhe gewinnt, wird den Thorong La Pass nicht überqueren bzw. das gesteckte Ziel nicht erreichen.

Diese Situation ist typisch für mich und für viele meiner Kunden, die sich oft viel zu viel vornehmen, möglichst schnell vorankommen wollen und keine Phasen der Akklimatisation einplanen. Die Folge ist, dass Vorhaben scheitern und Frust zurückbleibt.

Das Prinzip der Akklimatisation

Was hat das Prinzip der Akklimatisation mit vielen unserer Projekte zu tun?

Ich möchte Ihnen das an einem Beispiel zeigen. Im letzten Jahr hatte ich das Ziel, mein Online-Marketing zu verbessern. Bei der Recherche im Internet bin ich auf einen absolut spannenden Kurs gestoßen und habe mich gleich angemeldet. Der Kurs war auf 3 Monate angelegt, das war für mich überschaubar und es ging motiviert los: Ich habe die Unterlagen durchgearbeitet, mich mit anderen Teilnehmerinnen ausgetauscht und und und – dann kam der Abbruch und die Erkenntnis: Das Tempo war einfach zu hoch – es ging nicht neben meinem Fulltime-Job noch im Online-Marketing fit zu werden.

Wenn wir es mit meiner Erfahrung im Himalaya vergleichen, dann hatte ich die „Höhenkrankheit“, mein Kopf konnte das Tempo nicht umsetzen. Ich war total gefrustet und habe das Projekt in die Tonne getreten.

Was habe ich daraus gelernt?

  1. Ich nehme mir viel kleinere Schritte vor, die ich in meinen Alltag integrieren kann. Übe neue Strategien intensiv, bevor ich etwas Neues starte, z.B. eine Gewohnheit wie „früher aufstehen“ oder jeden Tag „500 Wörter“ schreiben.
  2. Wenn ich in Facebook oder im Internet auf ein Angebot stoße, das vollmundig erklärt, dass es total easy ist, ein großes Ziel zu erreichen, dann kann ich nur noch müde lächeln und lasse die Finger davon.

Auf diese Weise setze ich meine Vorhaben Schritt für Schritt um – das ist das Prinzip der Akklimatisation: Gehe langsam aber stetig voran! Schau, wie es auf jeder „Höhe“ läuft!

 

Wo können Sie das Prinzip der Akklimatisation in Ihrem Alltag anwenden?