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Obwohl es gut ist, ins Tun zu kommen, ist es schlecht, vorzupreschen. Denn das ist ein Garant für Kopflosigkeit – das andere Extrem zu denen, die nie in die „Pötte“ kommen und Vorhaben endlos vor sich herschieben. Leider treffen viele keine bewusste Entscheidung.

Vorpreschen statt bewusst eine Entscheidung zu treffen hat meist einen dieser Gründe:

  • Sie sind total begeisterungsfähig und interessieren sich für viele Dinge. Es kommt ein Thema vorbei, das total spannend klingt, sofort sind Sie Feuer und Flamme und los geht’s!
  • Sie stecken gerade in irgendwas fest und finden es sehr viel spannender, etwas Neues zu starten statt sich mit etwas Mühseligem zu beschäftigen.
  • Es gibt gerade eine absolut verlockende Gelegenheit, z.B. das Super-Schnäppchen für einen Online-Kurs oder ein vergünstigstes Abo in einem Fitnessstudio. Manchmal starten Freunde mit einem neuen Hobby oder irgendwo gibt es gerade noch einen Platz, den Sie sich sichern könnten. Und Schwupps man steckt schon wieder mittendrin.
  • Sie sind vom Typ her viel zu optimistisch und sicher, dass Sie das auch noch lässig unterkriegst.

Was immer der Grund ist: Wer zum Vorpreschen neigt, packt sich jetzt eh schon an der Nase!

Entscheidung treffen

Die Entscheidung treffen – diese vier Fragen helfen Ihnen dabei!

Aus meiner Sicht ist es absolut wichtig, dass wir uns für ein neues Vorhaben bewusst entscheiden. Während des Entscheidens ob oder ob nicht, geht es vor allem darum, das Vorhaben auf mehrere Parameter abzuklopfen:

  1. Wie hängt das Vorhaben mit meinen übergeordneten Zielen zusammen?
    Wir können nie alles gleichzeitig verfolgen: Zeit und Energie schwanken, es gibt Dinge, die eine höhere Priorität haben (manchmal sind das Sachen, die wir uns nicht selbst aussuchen) – gerade darum ist es so wichtig, zu überlegen, was übergeordnete, also besonders wichtige Ziele sind, die wir kurz-, mittel- und langfristig verfolgen.
  2. Was bringt es mir, wenn ich das Thema jetzt angehe?
    Damit meine ich Positives, aber auch Neutrales und Negatives. Wenn ich zu meinem eh schon vollen Alltag eine neue Sprache lerne, dann erfüllt mich das vielleicht mit Freude, ich bekomme Abwechslung, werde besser … doch wenn dieses Vorhaben mit einem übervollen Alltag oder dringenden Verpflichtungen kollidiert, die wir gerade nicht beeinflussen können, dann sorgt das Vorhaben vielleicht für Druck und Frust. Das ist jetzt sehr plakativ ausgedrückt. Wichtig ist mir, dass du die Frage das „Was hab ich davon, wenn JETZT“ wirklich näher für dich aufdröselst. Es bringt gerade den Vorpreschern Klarheit und hilft ganz enorm bei der bewussten Entscheidung, ob jetzt oder besser etwas später.
  3. Was bin ich bereit dafür zu tun?
    Ein neues Vorhaben bedeutet Einsatz – ich bekomme neue Aufgaben hinzu, fordere mich ganz persönlich, muss vielleicht Prioritäten neu setzen und meine Ressourcen oder mein Umfeld neu sortieren. Mitunter sind auch Entscheidungen damit verbunden, die nicht so angenehm sind. Fragen Sie also unbedingt, was Sie bereit sind zu tun. Es ist völlig okay, wenn das dazu führt, dass momentan das Vorhaben nicht – oder abgespeckt – zum Zug kommt. Genau darum sind diese Fragen für eine gute Entscheidung so zentral, damit es eben nicht zum vorschnellen Hinwerfen kommt.
  4. Wie zuversichtlich bin ich, dass ich es schaffen kann?
    Das ist meine Lieblingsfrage! Die stellt sich nämlich so gut wie niemand vorher, doch die Zuversicht ist ein elementarer Faktor dafür, dass Sie motiviert dranbleiben, auch wenn es fordernd oder schwierig werden sollte. Setzen Sie sich also mit der Zuversicht auseinander. Sehr hilfreich ist eine Skala von 1 bis 10: 10 = ich bin superzuversichtlich. 1 = ich glaube nicht, dass ich es schaffen kann. Es geht nicht darum, dich zu entmutigen, sondern von vornherein beste Bedingungen zu schaffen. Denn deine Einschätzung beflügelt dich entweder oder sie gibt dir die Möglichkeit für die Zusatzfrage: Was müsste sein, damit ich die Bewertung höher auf der Skala bekomme? Was kann ich dafür tun? Und: Wer oder was kann mir dabei helfen?

Wer sich diese Fragen konsequent stellt, kommt raus aus dem blinden Aktionismus „jetzt fang ich mal an“, sondern erkennt, ob ein Thema gerade wirklich dran ist oder es lediglich um ein Ausweichmanöver geht.

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