Bitte löschen Sie Ihren Browser-Cache

Meine Webseite wurde im Laufe der vergangenen Woche erheblich überarbeitet, damit ich Ihnen noch mehr hilfreiche Tipps vermitteln kann. Unter anderem können Sie jetzt meinen kostenlosen Online-Kurs mitmachen, der Ihnen bei der Umsetzung ihrer Projekte hilft.
Bitte löschen Sie Ihren Browser-Cache (eine kleine Anleitung), damit die Seite wieder korrekt angezeigt wird.

Die meisten von uns haben die Erwartung, dass Projekte einfach durchlaufen. Erst recht, wenn vorher klare Ziele definiert wurden und der Ablauf geplant war. Das ist absolut verständlich und nachvollziehbar, leider entspricht es nicht der Realität. Meistens ändern sich während der Umsetzung die Prioritäten, neue Erkenntnisse kommen dazu oder die Lust nimmt ab. Das ist besonders nervig, wenn es um das Verändern von Verhaltensweisen geht. Allzu schnell fällt man wieder in alte Muster zurück und lassen uns von Rückschritten runterziehen.

Warum ziehen uns Rückschritte oft runter?

  • Viele von uns setzen Rückschritte mit Scheitern gleich und aus dem Gefühl des Scheiterns herauszukommen, kostet viel Kraft.
  • Rückschritte werden oft mit einer selbsterfüllenden Prophezeiung erklärt: Ich habe dir doch gleich gesagt, dass das nicht geht oder der nicht mitmacht.
  • Manche sind sehr streng mit sich selbst und können sich nicht erlauben, dass es nicht immer nur vorangeht, sondern manchmal eben auch zurück.

 

Warum ist es wichtig, im Scheitern eine Chance zu sehen und mit Rückschritten umgehen zu lernen?

Rückschritte, Umwege und sonstige Herausforderungen gehören zu jedem Vorhaben dazu, denn jedes Projekt ist ein Lernprozess. Baut man z.B. ein Haus, dann hat der Architekt vorher einen genauen und detaillierten Plan gemacht und trotzdem gibt es bei der Umsetzung ständig neue Probleme, die gelöst werden müssen.

Besonders deutlich wird das, wenn es um Verhaltensprojekte geht. Haben Sie sich beispielsweise vorgenommen, morgens früher aufzustehen, um relaxter in den Alltag zu starten, dann klappt das meistens zwei bis drei Wochen ganz gut. Dann erlahmt der Umsetzungsmuskel und der Schlendrian geht wieder los: Sie drücken nach dem Klingeln des Weckers mehrmals auf die Schlummertaste und morgens wird es zeitlich wieder eng.

 

Scheitern als Chance

Wie könnten Sie besser mit Rückschritten umgehen und Scheitern als Chance sehen?

  1. Das Wichtigste ist ein Haltung zu entwickeln, dass Rückschritte zu jedem Lernprozess dazugehören. Rückschritte sind per se nicht schlimm! Schlimm ist nur, wenn Sie jetzt den Kopf in den Sand stecken und frustriert aufhören.
  2. Aus meiner Erfahrung ist es sinnvoll, nach einem Rückschritt die Reset-Taste zu drücken und die Verhaltensmuster wieder bewusst zu aktivieren, die bereits funktioniert haben. Nehmen wir das Beispiel des „Früher-Aufstehens“. In den ersten Wochen hat es z.B. geklappt, weil Sie sich gleich nach dem Klingeln auf die Bettkante gesetzt haben, so dass Ihr Gehirn Sie nicht überlisten konnte, die Schlummertaste zu drücken. Wenn es nicht mehr klappt, dann können Sie die Strategie „Nach dem Klingeln gleich wieder auf die Bettkante zu sitzen“ wieder aktivieren.Die gute Nachricht: Verhaltensmuster, die schon mal funktioniert haben, können wir viel leichter reaktivieren!
  3. Beim „Reset“ ist es hilfreich, sich gute Fragen zu stellen und mit dem Fortschrittsmonitoring zu arbeiten (Hier erfahren Sie mehr darüber! )Auf einer Skala von 1- 10, wo stehen Sie momentan bei der Umsetzung Ihres Vorhabens? (10 heißt, „Sie haben das Ziel erreicht und „1“ heißt „Sie sind gerade erst gestartet)Wert eintragen:

Wenn der Wert niedriger ist als beim letzten Mal, kann können Sie sich fragen:

    1. Was war beim letzten Mal besser und anders? Was haben Sie da anders gemacht?
    2. Wie hat sich das ausgewirkt?
    3. Wie können Sie das in Ihrem Alltag wieder aktivieren?

Viel Erfolg damit – lassen Sie sich von Rückschritten nie mehr runterziehen! Ergreifen Sie die Chance, wieder auf Kurs zu kommen!

 

Warum du es nicht allen Recht machen kannst!

Warum du es nicht allen Recht machen kannst!

Mullah Nasrudin war mit seinem Sohn und einem Esel auf dem Weg in ein Dorf. Der Mullah lief hinter dem Esel und sein Sohn saß auf dem Esel. So liefen sie an einigen Bauern vorbei, die auf ihrem Feld arbeiteten. „Schaut euch das nur an. Nennt man das Erziehung?“ sagten...

Weiterlesen