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Einer der größten Gründe, warum Projekte ins Stocken geraten, hat weniger mit unserem Verhalten zu tun, sondern vielmehr mit unserer mentalen Einstellung und Selbstmotivation zu tun. Die meisten Menschen neigen dazu, immer nur das zu sehen, was noch nicht so läuft, wie man es gerne hätte bzw. was noch bis zur Zielerreichung fehlt. Sie sehen ihre Fortschritte und kleine Erfolge nicht und demotivieren sich dadurch.

„Fortschritte und kleine Erfolge nicht sehen“ hat meistens einen dieser Gründe:

  • Viele Menschen sind von ihrer Grundausrichtung darauf gepolt, nur zu sehen, was noch nicht funktioniert. Das hat u.a. mit einer Aufgabe unseres Gehirns zu tun: Es informiert uns, was schlecht läuft und sucht nach irgendwelchen Gefahren.
  • Die Erwartungen an uns selbst sind oft so hochgesteckt, dass kleine Erfolge nur „peanuts“ sind. Sie sind also nicht erwähnenswert!
  • Manchmal steckt auch dahinter, dass wir nicht angeberisch sein wollen – sich auf die Schulter zu klopfen, ist angeblich angeberisch und selbstverliebt.

 

Warum ist es wichtig, die Selbstmotivation zu pushen?

Viele Projekte sind absolute Langläufervorhaben, z.B. ein Buch schreiben, auf einen Halbmarathon trainieren oder eine umfangreiche Dokumentation zu erstellen. Darum ist es absolut erforderlich, den Blick gezielt auf die Fortschritte und Erfolge zu richten:

  • Gerade bei längeren Projekten passiert es schnell, dass die Motivation erlahmt. Deshalb braucht es immer wieder einen Motivationsschub, um dranzubleiben und den nächsten Schritt zu machen. Jeder Fortschritt ist ein kleiner Gewinn!
  • Fortschritte und Erfolge hauen zwischendurch einen Break rein: Anstatt immer nur auf das zu schielen, was als nächstes dran ist, sind sie ein perfektes Signal für einen reflektierten Zwischenstopp – wo stehe ich gerade? Was hat zu diesem Fortschritt beigetragen? Was funktioniert? Gerade nach einem Erfolg, fühlen wir uns gestärkt. Wir werden zuversichtlicher und bringen offensichtlich unser Vorhaben voran. Das bringt Kraft und Energie für den nächsten Schritt.

 

Wie können Sie sich immer wieder selbst motivieren, um dranzubleiben?

 

Der Zwischenstopp – so pushen Sie Ihre Selbstmotivation

Sinnvoll ist es, regelmäßig einen Zwischenstopp als Reflexionsphase einzuplanen. Nutzen Sie folgende kraftvolle Fragen, um für einen Motivationsschub zu sorgen.

Wählen Sie zunächst ein Projekt oder Thema aus und stellen Sie sich dann die folgenden Fragen:

Auf einer Skala von 1- 10 (wobei „1“ für den Anfang des Projektes steht und „10“ für das Ende), wo stehen Sie heute?

Wert hier eintragen: z.B. „6“

Wenn Sie Ihren Wert eingetragen haben, stellen Sie sich hintereinander folgende Fragen:

  1. Was haben Sie bereits umgesetzt bzw.  erreicht, wenn Sie auf der „6“ stehen? Was noch? Was noch?
  2. Wenn Sie das anschauen, was ist Ihnen dadurch klar und bewusst geworden?
  3. Mal angenommen Sie wären auf der Skala einen Schritt weiter, also auf der 6+1, was wäre dann anders bzw. besser?
  4. Was könnten Sie ganz konkret tun, um auf die 7 zu kommen?

 

To-Do-Liste mit dem nächsten Schritt

Viele Projekte dauern sehr lange und sind deshalb Dauerposten auf der To-Do-Liste. Viel schlauer ist es, auf der To-Do-Liste hinter die Aufgabe den nächsten konkreten Handlungsschritt zu schreiben.

Wenn Sie z. B. die Aufgabe haben, eine Präsentation zu erstellen, dann können auf Ihrer To-Do-Liste verschiedene Aufgaben mit einem konkreten Handlungsschritt stehen:

  • Präsentation – Rücksprache mit Abteilungsleiter, Termin vereinbaren
  • Präsentation – Rücksprache vorbereiten
  • Präsentation – Informationsrecherche
  • Präsentation – Zielgruppe definieren
  • Präsentation – Ziele festlegen

 

Mit dieser Strategie können Sie auf Ihrer To-Do-Liste viele kleine Punkte abhaken. Sie übersehen nichts, sorgen für eine sinnvolle Reihenfolge, können auch kleine Zeitinseln zwischendurch nutzen – und es hält die Motivation hoch!

 

Was machen Sie in Ihrem Alltag, um Ihre Selbstmotivation zu pushen?

Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!