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,,lch bin jung, mich juckt Corona nicht“ ist der kleine Bruder von ,,lch bin alt, mich juckt der Klimawandel nicht“.

Jeder Mensch – der jüngere und der ältere – kann einen positiven Beitrag leisten! Wir alle können dazu beitragen, dass nachkommende Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden!

Dazu eine kleine Geschichte:

Ein Mann sah einen Bauer, der einen Baum pflanzte.

Er blieb stehen und fragte ihn: „Wann wird das Bäumchen Früchte tragen?“

Der Bauer antwortete: „ln siebzig Jahren!“

Da sprach der Mann: „Du Tor! Meinst du, in siebzig Jahren noch zu leben und die Früchte deiner Arbeit zu genießen? Pflanze lieber einen Baum, der früher Früchte trägt, damit du sie selbst noch genießen kannst“.

Der Bauer antwortete: „Als ich zur Welt kam, fand ich Bäume vor und aß von ihnen, ohne dass ich sie gepflanzt hatte, denn das hatten meine Vorfahren getan. Habe ich nun genossen, wo ich nicht gearbeitet habe, so will ich für meine Nachkommen einen Baum pflanzen. Wir Menschen können nur bestehen, wenn einer dem anderen die Hand reicht. Siehe, ich bin ein einfacher Mann, aber wir haben ein Sprichwort: Gefährten oder Tod.“

In Zeiten wie diesen müssen wir mit Ausgangsbeschränkungen (es ist keine Ausgangssperre!) leben, um unser Leben und das unserer Mitmenschen zu schützen. Es ist beeindruckend, in welchem Tempo die politisch Verantwortlichen in Kooperation mit der Wissenschaft Entscheidungen getroffen und Hilfen ermöglicht haben.

Aber schon nach wenigen Tagen dieser Einschränkungen wird der Frage lauter: Wie lange noch? Und ein zynischer Präsident nimmt den Tod tausender Menschen in Kauf, damit die Wirtschaft nicht zu sehr beeinträchtigt wird.

Menschenleben und Wirtschaft lassen sich aber nicht gegeneinander aufrechnen. Beginnt eine Gesellschaft ernsthaft darüber nachzudenken, wie viele Alte zu opfern wären, zerstört sie damit ihre eigenen Wertegrundlagen. Und die von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern getragenen Werte sind das, was unseren Staat ausmacht. Die alten Menschen haben eine große Lebensleistung für ihre Familie und die Gesellschaft erbracht und sollen sich der Fürsorge dieser Gesellschaft sicher sein können. Wir alle sollten bedenken, auch wir werden einmal alt!

Die nächsten Wochen dienen dazu…

  1. die Ansteckungsquoten zu reduzieren
  2. die Kapazitäten der Intensivmedizin hochzufahren und
  3. die Testzahlen zu erhöhen, um zu erfahren, wie viel Einwohner schon immunisiert sind.

Es ist notwendig, dass diese Maßnahmen in einem solidarischen Geist mitgetragen werden.

In der Geschichte von Albert Camus ,,Die Pest“ aus dem Jahre 1947 bricht in der Stadt Oran Infrastruktur und Wirtschaft zusammen, aber die Seuche bringt verborgene Tugenden wieder zum Vorschein: Freundschaft und Hilfeleistung.

Warum handeln die Menschen so?

Damit sie sich selbst im Spiegel betrachten können.

Gastbeitrag: Rita Reichenbach-Lachenmann

 

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