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Die Corona-Krise dauert nun schon einige Wochen und sicherlich hat sie auch Ihren Alltag verändert. Mein Alltag hat sich dadurch auf den Kopf gestellt – vor der Krise war ich ständig unterwegs und habe bei meinen Kunden Coachings, Seminare & Workshops durchgeführt. Ständig war ich mit ganz vielen Menschen in einem persönlichen, sehr bereichernden Austausch.

Jetzt sieht mein Alltag ganz anders aus! Seit über 8 Wochen bin ich im Home-Office und baue mein Business auf Online-Angebote um. Das ist spannend, aber auch herausfordernd! Viele meiner Kunden können aus technischen Gründen ihren MitarbeiterInnen keine Online-Workshops anbieten, bei anderen bin ich in der Testphase.

In den letzten Tagen habe ich Bilanz gezogen. Ich habe mir nach über 8 Wochen Home-Office folgende Fragen gestellt:

  • Wofür ist das gut?
  • Was lerne ich daraus?

 

Dabei ist mir eine Geschichte eingefallen, die ich gerne bei meinen Workshops zum Thema Gelassenheit nutze: „Wer weiß, wozu es gut ist?“ In meinen Workshops und Seminaren entwickeln sich daraus immer viele spannende Gespräche.

Vielleicht ist es auch für Sie eine Anregung, darüber nachzudenken „Wer weiß, wozu es gut ist?“

 

Aus Krisen lernen

Wer weiß, wozu es gut ist?

Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so über die Runden.

Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und riefen „Oh, was für ein schreckliches Unglück!“ Der alte Mann erwiderte aber mit ruhiger Stimme: „Wer weiß, wer weiß schon, wozu es gut ist?“

Eine Woche später kam das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: „Was für ein unglaubliches Glück!“ Doch der alte Mann sagte wieder: „Wer weiß, wer weiß schon, wozu es gut ist?“

In der nächsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten. Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die Feldarbeit allein bewältigen. Und die Leute aus dem Dorf sagten zu ihm: „Was für ein schlimmes Unglück!“ Die Antwort des alten Mannes war wieder: „Wer weiß, wer weiß schon, wozu es gut ist?“

In den nächsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee kamen in das Dorf, um alle kriegsfähigen Männer einzuziehen. Alle jungen Männer des Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben. „Wer weiß…, wer weiß, wozu es gut?“

 

Wenn Sie die Geschichte gelesen haben, dann nehmen Sie sich doch etwas Zeit, über folgende Fragen nachzudenken:

Wenn Sie auf die letzten Wochen zurückschauen…

  • wofür sind Sie trotz der vielen Einschränkungen, die unseren Alltag geprägt haben, dankbar?
  • welche Erfahrungen haben Sie gesammelt, die Sie ohne die Corona-Krise nicht gemacht hätten? Wofür könnten diese in der Zukunft gut sein?
  • was haben Sie über sich selbst gelernt, wie Sie mit dieser Krise umgegangen sind? Welche Ihrer Stärken & Fähigkeiten kamen dabei zum Ausdruck?

 

Laden Sie sich gleich das Arbeitsblatt herunter, und halten Sie Ihre Antworten schriftlich fest. Es ist viel wirkungsvoller, die Antworten nicht nur zu denken, sondern sie auch aufzuschreiben. Und in einigen Wochen können Sie nochmals draufschauen und Ergänzungen vornehmen.

 

Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen in der Corona-Krise – gerne in der Kommentarfunktion oder per Mail.

 

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