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Das Weihnachtsfest steht unmittelbar bevor und ist in vielen Familien mit vielen Erwartungen und der Hoffnung auf ein friedvolles Zusammensein verbunden. Leider rappelt es an Weihnachten in vielen Familien, weil unterschiedliche Meinungen im Raum stehen. Darüber hinaus hat das vergangene Jahr die Geduld und unsere Zuversicht sehr auf die Probe gestellt.
Deshalb möchte ich Ihnen heute die Geschichte „Hahn oder Ente“ von Ajahn Brahm (aus Ajahn Brahm: Die Kuh, die weinte) ans Herz legen. Sie zeigt uns eine Strategie, wie wir trotz unterschiedlicher Meinungen trotzdem schöne Stunden miteinander verbringen können.


Mein Lehrer Ajahn Chah stammte aus dem Nordosten Thailands und erzählte die folgende Geschichte besonders gern.

Ein frisch verheiratetes Paar geht eines schönen Sommerabends nach dem Essen gemeinsam im Wald spazieren. Die beiden verbringen eine ungetrübte Zeit miteinander, bis sie in der Ferne ein Geräusch hören: „Quak,quak!“

„Hörst du das?“, fragt die Frau, „Da muss irgendwo ein Hahn sein.“

„Nein, nein das war eine Ente“, erklärt der Ehemann.

„Unsinn, ich bin ganz sicher, dass es ein Huhn war“, erwiderte sie.

„Ausgeschlossen. Ein Hahn macht Kikeriki, und Enten machen quak, quak. Also ist es eine Ente, mein Liebling“, erklärt er, inzwischen schon leicht irritiert.

„Quak, quak!“ ertönt es wieder.

„Hör doch hin! Das ist eine Ente!“ sagt er.

„Nein, mein Lieber, ein Hahn, da bin ich mir ganz sicher“, beharrt sie und stampft mit dem Fuß auf.

„Hör doch in, Frau! Das… ist… eine Ente. E-N-T-E. Begriffen?“

„Es bleibt ein Huhn“, brüllt sie.

„Verdammt noch mal, es ist eine Ente, du, du….“

Zum Glück unterbricht ihn erneutes Quaken. Sonst hätte er ihr wohl ein schlimmes Etikett verpasst.

Die Frau ist inzwischen den Tränen nahe. „Es ist wirklich ein Hahn!“

Der Mann sieht, wie ihre Augen feucht werden, und da fällt ihm wieder ein, weshalb er sie geheiratet hat. Seine Miene wird weich, als er ruhig sagt: „Tut mir Leid, mein Schatz; ich glaube du hast wirklich Recht. Es ist wohl ein Hahn.“

„Danke dir, Liebster“, erwiderte sie und drückte seine Hand.

„Quak, quak“, erklingt es durch den Wald, während das Paar gelöst seinen Spaziergang fortsetzt.

Der Mann in der Geschichte hatte endlich begriffen, wie unwesentlich es war, ob nun ein Hahn oder eine Ente quakte. Die Harmonie zwischen den beiden war viel wichtiger. Es ging darum, einen schönen Sommerabend gemeinsam zu genießen. Wie viele Ehen (mein Ergänzung Weihnachtsfeste) scheitern wegen solcher Belanglosigkeiten? Bei wie vielen Scheidungen (meine Ergänzung Weihnachtsfesten) kommen „Hahn“ und „Ente“ zur Sprache.

Wer diese Geschichte begreift, wird Prioritäten setzen können. Die Ehe (mein Ergänzung Das Weihnachtsfest) ist wichtiger als Rechthaben.

Was meinen Sie, was könnte noch dazu beitragen, dass wir ein friedvolles Weihnachtsfest erleben können?

Ich freue mich auf Ihre Ideen und Kommentare.