Bitte löschen Sie Ihren Browser-Cache

Meine Webseite wurde im Laufe der vergangenen Woche erheblich überarbeitet, damit ich Ihnen noch mehr hilfreiche Tipps vermitteln kann. Unter anderem können Sie jetzt meinen kostenlosen Online-Kurs mitmachen, der Ihnen bei der Umsetzung ihrer Projekte hilft.
Bitte löschen Sie Ihren Browser-Cache (eine kleine Anleitung), damit die Seite wieder korrekt angezeigt wird.

Wir alle kennen das Phänomen der Aufschieberitis. Was aber ist Prokrastination? Prokrastination ist die wissenschaftliche Bezeichnung für ein krankhaftes Aufschiebeverhalten. Wir schieben Aufgaben so lange vor uns her, bis es nicht mehr geht. Kurz vor knapp bricht dann Hektik aus, werden Überstunden gemacht und –  irgendwie kriegt man es dann doch noch hin.

Obwohl wir das alles schon genau wissen, schieben wir fröhlich weiter auf und lassen es darauf ankommen.

 

Prokrastination – warum schieben wir eigentlich Dinge auf?

Wir schieben auf, weil uns Aufgaben unangenehm sind. Und das ist eine ganz individuelle Sache: Der eine schiebt die Vorbereitung der Präsentation auf, der andere ein wichtiges Telefonat oder das wichtige Akquisegespräch.

Jetzt wird es spannend, denn die eigentlich interessante Frage ist: Was macht eine Aufgabe zu einer unangenehmen Aufgabe?

Es gibt drei Kriterien, warum wir aufschieben:

  • Es könnte etwas Unangenehmes dabei herauskommen.
  • Wir haben keine Lösung parat und es braucht Zeit, uns in die Sache reinzudenken.
  • Der Inhalte ist langweilig und wir haben keinen Spaß daran!

Was sind also die Auslöser für der Prokrastination!

Anstatt dich zu motivieren, zu ködern oder gar mit unguten Konsequenzen zu leben, wenn du mal  wieder nicht rechtzeitig dran bist, empfehle ich dir, jetzt mal genau hinzuschauen:

Was löst das unangenehme Gefühl aus?

Bei mir war in den letzten Jahren die Steuererklärung der wunde Punkt. Ich habe sie gehasst, geschoben bis es gar nicht mehr ging. Manchmal habe ich sogar schon etwas früher angefangen, dann wieder aufgehört und letztlich gab ich sie doch auf den letzten Drücker ab.

Dann habe ich gemerkt, dass es einen zentralen Punkt für mein Aufschieben gab: Während ich schon beim Eingeben der Zahlen war, fehlten immer wieder bestimmte Unterlagen und Belege usw. und deshalb ich konnte die Aufgabe nicht abschließen. So was bremst auf ganzer Linie aus und die Steuererklärung zog sich wie Kaugummi, weil ich dauernd noch was suchen und nachfragen und immer wieder alles in die Hand nehmen musste.

Es lag also nicht einfach daran, dass ich die Steuererklärung nicht mag. Sondern, ich konnte mit dem Auslöser eine simple Gegenmaßnahme ergreifen: Ich habe eine Checkliste erstellt, mit der ich alle wichtigen Schritte in einer sinnvoller Reihenfolge aufgeschrieben habe. Jetzt arbeite ich die Steuererklärung Schritt für Schritt ab ohne ins Stocken zu geraten, weil ich mal wieder unstrukturiert gearbeitet habe.

 

3 Tipps, was du dagegen Prokrastination tun kannst!

Bestimmt ist dir gleich etwas eingefallen, das du auch gerne vor dir herschiebst. Das sind manchmal regelmäßige Dinge, wie die Steuererklärung. Es kann aber auch ein einzelnes Vorhaben sein, zum Beispiel

  • „den Keller entrümpeln“
  • „die Ablage machen“ oder
  • ein „Gehaltsgespräch mit Chef führen“.

 

Wenn du merkst, dass du wieder schiebst, dann frage dich: Was ist der Auslöser (das können natürlich in Einzelfällen auch mehrere sein)? Nimm dir etwas Zeit und forsche nach. Hier zeige ich dir, was du bei welchem Auslöser gleich tun kannst.

  • Sorge, es könnte etwas Unangenehmes rauskommen?Schreibe alle Befürchtungen auf und klopfe sie realistisch ab. Meistens sehen wir nämlich völlig unnötig Schwarz. Aber auch, wenn sie realistisch sind: Wenn du die negativen Erwartungen beim Namen nennst, verlieren sie ihre Emotionalität. Du kannst dich besser darauf vorbereiten und bekommst die Situation unter Kontrolle.
  • Keine Lösung, ich muss mich richtig reindenken!
    Hier musst du Struktur reinbringen. Immer erst für Übersicht sorgen, zum Beispiel mit einer hilfreichen Checkliste wie meiner. Stell dir die Frage: Was muss ich alles wissen und tun, um diese Aufgabe zu lösen? Liste alle Punkte auf und bringe sie in eine Reihenfolge. Damit nimmst du die Zügel in die Hand und kannst auch komplexe Sache strukturiert angehen.
  • Macht mir keinen Spaß, finde ich langweilig!
    Ja, das ist nicht so einfach. Gut ist, dass wir manchmal Sachen nicht mögen, weil tatsächlich die oberen beiden Kriterien zutreffen. Natürlich hat man keinen Spaß, etwas anzupacken, von dem man ungute Konsequenzen erwartet oder nicht weiß, wo man anfangen soll. Wen eine Aufgabe langweilig ist, dann überlege dir, wie du sie spannend machen kannst. Wie kann das gehen? Mach z.B. einen Wettkampf draus oder suche dir einen Verbündeten, mit dem oder der du die Sache angehen kannst. Gemeinsam macht es viel mehr Sapß!

 

Du siehst: Der Clou bei der Aufschieberitis bzw. beim Prokrastinieren ist immer, den oder die Auslöser zu finden. Denn mit herkömmlichen Motivations- oder Aufraffmethoden kämpfst du immer gegen sich selbst.

  • Welchen unangenehmen Aufgabe willst du gleich auf den Zahn fühlen?
  • Was wirst du in Angriff nehmen?

 

Was hilft in einer Krise?

Der Ring (Sufi-Geschichte) Ein König befragte einmal die Weisen an seinem Hof und sagte zu ihnen: „Ich lasse mir einen wunderschönen Ring machen. Ich habe die besten Diamanten, die man bekommen kann. Ich möchte in dem Ring eine verborgene Botschaft haben, die mir in...

Weiterlesen